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„Hallo Auto!“ und die Sache mit der Notbremsung
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Insgesamt beteiligten sich 13 Mannschaften mit je 6 Spielern. Die 5. bis 7. Klassen absolvierten 15 Spiele, die Jahrgangsstufen 8 bis 10 insgesamt 10 Spiele. Im Endspiel des Turniers standen sich auch die beiden besten Mannschaften gegenüber.
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Bewährtes zu verändern erfordert manchmal Mut und wenn der Ausgang unsicher ist kommt etwas Nervenkitzel hinzu.Insofern war Oberronings Realschulrektor Andreas Dillinger schon gespannt, ob zu seinem Informationsvortrag am Tag der offenen Tür auch Interessenten kommen würden, war doch der Zeitpunkt auf Anregung des Elternbeirates von Mittags um halb eins auf 10 Uhr vormittags vorverlegt worden. Doch die Bedenken erwiesen sich als grundlos. Und die zahlreichen Besucher nutzten natürlich die Zeit nach der Einführung zu einem ausgiebigen Hausrundgang.
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Ihre Würstchen hatten sie dennoch bis zum Ende wacker gegrillt und die Besucher scheuten auch den Weg aus dem warmen Schulgebäude in den rauchigen Innenhof nicht, um sich die würzig duftenden Köstlichkeiten zu holen.Drinnen reihten sich Stände mit dem unterschiedlichsten Angeboten aneinander. Weihnachtskarten konnte man erstehen und Lesezeichen, und man konnte der Schulbibliothek ein Buch schenken und das frisch gekaufte Lesezeichen gleich hineinlegen. Und um nicht mit leeren Händen dazustehen konnte man dann einen Türkranz kaufen oder Gestecke. Außerdem konnte man sich den Magen vollschlagen: Waffeln, Pizzabrötchen, Konfekt, Baumkuchen und Obstspieße, Punsch, orientalischer Kaffee, normaler Kaffee, kalte Getränke, Kuchen und Gebäck. Puh! Zur Erholung und zur Erbauung spielte die Musik, Flötenklassen, der Schulchor und die Schulband lockten mit unterschiedlichsten Weihnachtsrhythmen und -melodien die Gäste in den Musiksaal. Und wer bei Schwester Stefanie ein Los gezogen hatte, konnte sich über einen kleinen oder großen Gewinn freuen. Viele machten das, denn viele waren gekommen. Und wo viele essen und trinken und losen und kaufen, da bleibt auch viel für die Armen. In Brasilien, Zimbabwe und Indien dürfen sich die Bedürftigen wieder über einen ordentlichen Scheck aus Oberroning freuen. Was macht da schon ein leicht verdorbener Magen?
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Schulstiftung der Diözese übernimmt Trägerschaft der Oberroninger Schulen
Nach 160 Jahren Schulgeschichte ging eine Ära zu Ende – Übernahmefeier mit Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller
Mit Beginn des neuen Schuljahres ging an den Oberroninger Schulen eine Ära zu Ende. Seit 1. August ist das Bistum Regensburg Träger der bisherigen Haupt- und Realschule der Salesianerinnen. Die Schulen nennen sich nun "Realschule bzw. Hauptschule Oberroning der Schulstiftung der Diözese Regensburg“. Durch die Trägerschaft ist die Klosterschule wirtschaftlich langfristig gesichert. Am vergangenen Freitag wurde der Akt im Beisein von Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller feierlich vollzogen und anschließend zum Stehempfang in der Schule geladen.
Viele Gäste waren in die Sporthalle gekommen, zuvor hatte Bischof Müller in der Oberroninger Kirche in Konzelebration mit Domkapitular Johannes Neumüller, Dekan Stefan Anzinger und Pfarrer Max Rabl einen Pontifikalgottesdienst gefeiert, der musikalisch von den Musiklehrern der Realschule und dem Schulchor mitgestaltet wurde. Bischof Gerhard Ludwig hob in seiner Predigt die Verdienste der Ordensgründer Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal hervor. Mit der Übernahme in die Trägerschaft würden Geist und Grundordnung der Schule gleich bleiben. "Wir brauchen das Gefühl, in einer Gemeinschaft zu leben, wie in einer guten Familie, die Talente erkennt und entfaltet, damit reife Persönlichkeiten heranwachsen können", sagte er.
Der Festakt in der Schulaula wurde vom Jazzquartett "4motion" eröffnet und vom Schulchor, der Schulband unter der Leitung der Musiklehrer Christian Buchschmid und Claus Hoenke sowie Lehrern und Schülern der Haupt- und Realschule mitgestaltet. Domkapitular Johannes Neumüller, der Direktor der Schulstiftung betonte, dass gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit kirchlicher Schulen besonders wichtig seien. Er blickte voll Dankbarkeit auf die Lebensleistung der Schwestern zurück. "Wenn die Wände Ohren hätten, könnten sie von den 161 Jahren der Salesianerinnen vieles erzählen", sagte er. Diese hätten mit Wehmut ihre Schule, die sie über Jahre hinweg mit Engagement geleitet hatten, der Schulstiftung übergeben, die sich – so hoffe er – damit nicht übernommen habe. Die Schwestern, an der Spitze Sr. Alberta, werden weiter hier wohnen und damit der Schule verbunden bleiben.
"Es ist nicht damit getan, das Türschild bei den Salesianerinnen auszuwechseln", sagte der Ministerialbeauftragte für die Realschulen in Niederbayern Michael Wagner. Eine Ära gehe mit 160 Jahren Schulgeschichte zu Ende, die zu großem Dank gegenüber den Schwestern verpflichte. Sie hätten ihre Lebenskraft für diese Schule eingesetzt und müssten schließlich vieles in weltliche Hände geben. Die neue Herausforderung im Blick könne man sich auf den Weg machen. "Der Lehrplan berücksichtigt nur einen Teil des Menschen", sagte er, "Bildung und Wissen stehen gleichwertig nebeneinander. Die Realschule der Salesianerinnen hat ihren Bildungsauftrag vorbildlich erfüllt". Er dankte dem Bischof, der den Fortbestand dieser Schule gesichert habe, eine Bildungsanstalt für 450 Schülerinnen und Schüler, die vieles zu bieten habe.
Schulrat Reinhard Schikaneder vom Staatlichen Schulamt Landshut sprach von einer herausragenden Hauptschule im Schulamtsbereich Landshut, die auch in Zukunft einen Sonderstatus habe. Durch die Übernahme sei diese Schule, an der die Kinder die bestmögliche Förderung erhielten, gesichert und damit – den Eröffnungssong aufgreifend - "on the sunny side of the street".
"Die Salesianerinnen setzten Akzente und trugen zu einem Wandel bei, der Frauen eine berufliche Bildung ermöglichte", sagte stv. Landrat Peter Dreier. Oberroning sei eine hochqualifizierte und familiär geführte Schule, die Sozialkompetenz vermittle, attestierte der erste Bürgermeister der Stadt Rottenburg Alfred Holzner. Die kirchliche Schule werde bei den Eltern – trotz Schulgeld – sehr geschätzt, wie sonst ließe sich der große Zulauf erklären.
"Schau niemals nach unten!" Mit diesem Zitat von Dag Hammarskjöld drückte Mitarbeitervertreter Peter Bernklau seine Hoffnung auf eine gute Kooperation aus. Die Elternbeiratsvorsitzenden Michaela Hödl und Siegfried Kaiser wünschen sich eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohle ihrer Kinder.
"Omnia mutantur, nihil enterit: Alles wechselt, nichts geht unter". Mit diesen Gedanken des römischen Dichters Ovid hatte Rektor Andreas Dillinger von der Realschule seinen Ausblick überschrieben. Sorge bereite ihm nicht die Zusammenarbeit mit der Schulstiftung, wohl aber die Veränderungen des Schulwesens in Bayern, wobei man nicht genau wisse, was letztendlich drohe. Rektorin Brigitte Schmid von der Hauptschule konnte von einer Erfolgsgeschichte der Hauptschule berichten, die ihresgleichen suche. Aus einer "Zulieferschule" für die Realschule sei daraus eine selbstbewusste und selbstständige Schule geworden. "Seit 1. August beginnt die Zukunft für eine Hauptschule mit gestärkten Grundfesten", sagte sie. "Das Kloster Oberroning hat vieles schon erlebt, aber unsere Schule ist noch lange nicht tot", legte das "Klosterlied" von Lehrern und Schülern der Hauptschule klar. Oberin Sr. Alberta Winzinger dankte allen im Hause für das bisher Geleistete und wünschte sich, dass dieser Einsatz auch für die Schulstiftung erhalten bleibe.
Marianne Schmid
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Um den neuen Schülerinnen und Schülern den Einstieg in die neue Schule zu erleichtern, werden sie auch heuer wieder tatkräftig von unseren Tutorinnen und Tutoren unterstützt. Bereits am ersten Schultag veranstalteten diese eine Schulhausführung mit anschließender Schulhausrallye. Alle Kinder waren eifrig bei der Sache, als es darum ging, das neue Schulhaus zu erkunden und dabei knifflige Aufgabenstellungen zu bewältigen. Die erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden mit einer Urkunde für ihren Einsatz belohnt. (siehe Bild)
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Schule soll man nicht nur mit Arbeit in Verbindung bringen, sondern auch mit Spielen und Lachen. Aus diesem Grund feierten die fünften Klassen im Herbst dieses Schuljahres ein turbulentes Halloweenfest. Um dabei auch die richtige Atmosphäre zu schaffen, wurden die Klassenzimmer von den Tutorinnen und Tutoren passend dekoriert und die Gesichter der Fünftklässler richtig gruselig geschminkt. So ausgestattet konnte dann auch der eigentliche Spielenachmittag beginnen. Mit viel Spaß und lautem Gejohle wurden Wettbewerbe veranstaltet, Tänze aufgeführt und Kürbisse gezeichet. Als Höhepunkt der Veranstaltung gab es dann auch noch ein ganz tolles Buffet – bestehend aus blutigen Fingern und Blut(orangen)saft. Diese Stärkung konnten alle – Tutoren, Fünftklässler und natürlich auch die beteiligten Lehrer – gut vertragen.
Katrin Egger
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Dass Milch nicht aus der Tüte kommt weiß jedes Kind. Aber woher kommen unsere Nahrungsmittel tatsächlich und wie gesund sind sie wirklich?
Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse im Mai dieses Jahres. Mit dem Ziel eine klassenübergreifende Ausstellung zu gestalten, wurde ein typisch europäisches Frühstück analysiert. Anhand der Produktbeispiele Orangensaft, Butter, Brot, Joghurt, Honig, Nuss-Nougatcreme, Tee und Milch war recht schnell klar, dass die Produktion und die Vermarktung von Nahrungsmitteln längst nicht mehr an regionale oder nationale Grenzen gebunden sind. Im Gegenteil: die ganze Welt deckt unseren Tisch.
Aber was bedeutet das tatsächlich für uns und unsere Umwelt? So haben zahlreiche, für uns ganz alltägliche Nahrungsmittel, von der Herstellung bis zum Verkaufsregal bereits eine sehr weite Reise hinter sich. Im Zuge umfangreicher Recherchen haben unsere Kinder festgestellt, welche Auswirkungen der Energieaufwand für Transport und Konservierung tatsächlich hat. Dabei wurde ihnen bewusst, dass Frühstücken durchaus mit Umweltschutz und Fairen Handelsbedingungen zu tun hat. In diesem Sinne wurde dann auch versucht ein typisches „Langstreckenfrühstück“ in ein „Kurzstreckenfrühstück“ umzuwandeln. Die Ergebnisse haben gezeigt, wie einfach aktiver Umweltschutz für jede und jeden von uns sein kann. Darüberhinaus reflektierten die Schülerinnen und Schüler über globale Zusammenhänge und die Verantwortung für unser aller gesellschaftliches und soziales Umfeld.
Katrin Egger, Christiane Lehmann