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Frühjahrskonzert 2010

"Musik verbindet Generationen"
Frühjahrskonzert an der Realschule Oberroning mit Musik und Tanz
 
Beim Frühjahrskonzert der Realschule Oberroning musizierten viele junge Künstler kurz vor Ferienbeginn mit großer Begeisterung in der Sporthalle. Moderator Claus Hoenke begrüßte Oberin Sr. Alberta mit ihren Mitschwestern und dankte den Eltern, die  sich nach Feierabend auf den Weg zur Schule gemacht hatten um die Darbietungen ihrer Kinder zu hören. 
 
Das Konzert eröffnete die Flötengruppe – diese hat in den letzten Wochen fleißig geübt - mit den Titeln "Skat Cat Swing" und "Chicken luck Waddle" unter der Leitung von Musiklehrer Christian Buchschmid. Zusammen mit den Tanzgruppen, die von Sportlehrerin Kerstin Schuur betreut werden, besuchte man kürzlich ein großes Theater-Kunst-Festival. Daraus folgte die Überlegung, an diesem Abend verschiedene Tanzaufführungen mit ins Programm zu nehmen, die sonst im Schulalltag untergehen. Den Tanzreigen eröffneten zunächst Lena, Laura, Marion, Sandra und Sarah aus der Klasse 6  c  mit einer Choreografie aus dem Bereich des Jugendjazzdance mit akrobatischen Elementen, die sie selbst einstudiert und verfeinert haben.
 
Als Solokünstler kam Simon Wiß – auch ein begabter Sänger - mit der "Steirischen" auf die Bühne und spielte geschickt und routiniert die "Ennstaler Polka, und ein "Bier-Lied". Mit dem Mitmachstück "uh – ah" wurde das Programm zu einem "Interaktivprogramm".  Als nächstes interpretierte der Schulchor, hauptsächlich ein Mädchenchor, unter der Leitung von Claus Hoenke einen "Tribute to Rock'n Roll"  aus den 60er Jahren. Das Potpourri, mit Liedern aus den Jahren 1950 – 1962 zusammengestellt, wurde von den Kindern wunderschön gesungen. 
 
Im Programm ging es weiter mit der Schulband. Sie coverte fünf Titel, die auch mit dem Theater-Musik-Festival zu tun hatten. Ihre Titel "All the small things", "Proud Mary", "How you remind me?" ,"Island in the sun" und "Glycerine"  wurden zurecht eifrig beklatscht und vom Publikum gewürdigt. Nächstes Jahr muss sich die Band neu formieren, weil außer Patrick drei Schüler und Sängerin Regina nach der 10. Klasse ausscheiden. 
 
Im nächsten gelungenen Beitrag tanzten zwei Solistinnen. Sina und Ricarda aus der Klasse 6 c zeigten klassisches Ballett, gemischt mit Modern Dance und amerikanischen Tanzelementen. Beide Mädchen nehmen privat Ballettunterricht und haben den Tanz dort schon geübt. Für den Auftritt an der Schule haben sie die Choreografie selbst zusammengestellt. Der nachhaltige Applaus des Publikums würdigte diese tolle Leistung. Die letzte Choreografie stammt aus dem Bereich des Sportunterrichts, genauer aus der rhythmischen Sportgymnastik. Für den Auftritt hatten drei Mädchen der 7. Klasse die Tanzschritte etwas verfeinert. Diese erforderten ein hohes Maß an Körperbeherrschung, Gleichgewichts- und Rhythmusgefühl.
 
Zum Abschluss schlug die Schulband unter anderem mit "Bad moon rising"  noch rockigere Töne an, die das Publikum und vor allem die Mitschüler anfeuerten und auf den Stühlen tanzen ließen. Schön, dass es Lieder gibt, die Menschen jeden Alters beigeistern. "Musik verbindet Generationen – und so soll es sein", sagte Claus Hoenke. Er bedankte sich im Namen der Künstler und der Schulleitung. Auch Zugaberufe wurden erhört, ehe ein Rausschmeißer den musikalischen Feierabend beendete. 
 
Marianne Schmid

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"Hallo Auto!" 2010

„Hallo Auto!“ und die Sache mit der Notbremsung
Realschüler trainierten richtiges Verhalten im Straßenverkehr


Ein Kind läuft auf die Straße, wird von einem Auto erfasst und bleibt verletzt liegen. Damit dieser Alptraum vieler Eltern nicht zur bitteren Wirklichkeit wird, veranlasste die Realschule Oberroning ein „learning by doing“ mit dem ADAC und dem Verkehrssicherheitsprogramm „Hallo Auto!“. 



Richtiges Verhalten im Straßenverkehr kann und muss erlernt und trainiert werden. In der schulischen Verkehrserziehung nehmen die Kinder meist viel theoretisches Wissen auf, können aber damit noch keine praktischen Schlüsse ziehen. Das Projekt "Hallo Auto" wurde von der Oberroniger Jugendfeuerweher unterstützt und von den Lehrern Markus Trost, Daniela Münzer und Gernd Giessler durchgeführt. Dabei erarbeiteten 64 Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen anhand vieler praktischer Übungen den Reaktions-, Brems- und Anhalteweg von Mensch und Auto. Der ADAC Mitarbeiter fand schnell den richtigen Draht zu den Schülerinnen und Schülern. 

Kinder sind noch nicht in der Lage, die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs richtig einzuschätzen. Ein Testlauf zeigte diese Problematik beim Bremsen, die Schüler erkannten, dass ein "Auf-Kommando-bremsen" unmöglich ist. Die „Schrecksekunde“ sorgt dafür, dass der tatsächliche Anhalteweg deutlich länger ist als der eigentliche Bremsweg. Die Formel "Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg“ wurde bei der Demonstration mit dem Testauto deutlich. Der ADAC-PKW benötigte bei 50 km/h 26 Meter bis zum Stillstand, wobei der Reaktionsweg, bei dem das Auto ja noch ungebremst weiterfuhr, 14 Meter betrug. Dieser Reaktionsweg könne sich unter bestimmten Bedingungen wie Alkohol, ungünstige Straßenverhältnisse, schlechte Reifenprofile noch erheblich verlängern, erklärte der ADAC Moderator. Den Fünftklässlern wurde klar, dass man in der Realität kaum abzuschätzen kann, wann ein Fahrzeug tatsächlich zum Stehen kommt. Nach vielen anschaulichen Experimenten und Übungen konnten die Kinder die Situation noch aus einem anderen Blickwinklel erfahren. Sie durften nämlich im Testauto mitfahren und die Vollbremsung am eigenen Leib erfahren. 


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"Thanks for wonderful music"

"Thanks for wonderful music" 
Musikalischer Hochgenuss und praktizierte Völkerverständigung mit Blue Lake 

Oberroning 

Die WM hatte am Montag Pause. Aber nicht nur deshalb war das Konzert des Blue Lake Orchesters aus Michigan für die Organisatoren der Realschule Oberroning, alle fleißigen Helfer, die Gastfamilien und Konzertbesucher ein besonderes Erlebnis. Bürgermeister Alfred Holzner hatte die Laabertalhalle in Rottenburg dafür zur Verfügung gestellt. Auch Oberin Sr. Alberta und Sr. Michaela vom Kloster der Salesianerinnen, stellvertretender Landrat Haselbeck, 3. Bürgermeister Wiesmüller, Schulleiterin Sr. Romana Zistler von der Nardini-Realschule, Realschulrektor Kerner von der Staatlichen Realschule Rottenburg erlebten den einmaligen Konzertabend mit.

Realschulrektor Andreas Dillinger aus Oberroning grüßte die Gäste aus den USA und dankte besonders Realschullehrer Wolfgang Maier, der den Kontakt geknüpft hat und konsequent weiter pflegt. Nach dem Motto "International understanding through music" - Musik als grenzüberschreitendes Mittel boten die jungen Musikerinnen und Musiker ein exzellentes zweistündiges Konzert. 

Das Programm umfasste das gesamte Repertoire symphonischer Blasmusik, von Originalkompositionen über Filmmusik, Musicalbearbeitungen bis zum traditionellen Marsch. Wer bereits ein Blue Lake Orchester gehört hat, wusste schon, dass hier ein Konzertgenuss auf höchstem Niveau geboten wird.  Dirigent Dr. Stephen Grugin unterrichtet an der Northern Michigan Universität in Marquette und führte durch das Programm, das anspruchsvolle Musikliteratur bot. Englischlehrer Peter Bernklau fungierte dazu als Dolmetscher. Bei einem Medley der beliebtesten Melodien aus „Porgy and Bess“, einer der bekanntesten Kompositionen des US-amerikanischen Broadwaykomponisten George Gershwin glänzte die Dirigentengattin Betsy Grugin mit einem Saxophon-Solo. Auch andere junge Künstler traten als Solisten hervor. Ein besonderes Zugeständnis machten die Musiker mit einem musikalischen Ausflug ins "Strauss-Land" Österreich und nach Bayern. Sie zeigten, dass sie auch den "Radetzky-Marsch", "Alte Kameraden" und den Bayerischen Defiliermarsch in Perfektion beherrschten. Letzteren hatten sie erst bei der Probe am Vormittag als Geschenk der Realschule Oberroning erhalten.

Insgesamt glänzte das Orchester durch farbenreiche Perkussion mit Xylophon, Glockenspiel, Chimes, Pauken, Schlagzeug. Viele Holzbläser sorgten für einen warmen, nuancenreichen Klang. Das Programm wurde vervollständigt durch Originalwerke und Bearbeitungen, europäisches und amerikanisches Liedgut. Komponisten wie Igor Strawinsky, Duke Ellington, Benny Goodman kamen ebenso zum Zug wie die traditionellen Volkslieder „What shall we do with the drunken sailor“ und der „Yankee Doodle“. Eine ganz besondere Ehre wurde dem Initiator Wolfgang Maier zuteil. Er durfte selbst ans Dirigentenpult treten und das berühmte Orchester führen. Dass er es so gut beherrschte ist eigentlich kein Wunder, ist er doch in der Kirche seines Patrons, in der Pfarrei St. Wolfgang in Landshut Leiter der Kolping-Blaskapelle. 

Dem Dirigenten Stephen Grugin bereitete es sichtlich Freude, sich in deutscher Sprache besonders bei den Organisatoren und Lehrern Wolfgang Maier und Peter Bernklau zu bedanken und ein junges Musiktalent an die Schule nach Michigan einzuladen zu können. Falls einer der Gäste im Sommer in die USA reisen sollte, möge er doch Blue Lake besuchen. Mit "Stars and stripes" und einem Flötensolo verabschiedete sich das renommierte Orchester und versäumte es nicht zu zeigen, dass die jungen Künstler neben ihren Instrumenten auch den A-cappella-Gesang perfekt beherrschen.

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Fußball, WM 2010 und Schulprojekte

Public Viewing an der Realschule Oberroning

"Das können wir auch", sagten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 b der Realschule Oberroning und organisierten mit ihrem Lehrer Markus Trost für Mitschüler und Lehrer ein Public Viewing zur WM 2010. Sie beschafften Leinwand, Beamer und Sitzgelegenheiten, bauten Verkaufsstände auf und boten Leberkässemmeln, Snacks, selbst- oder von Mama gebackenen Kuchen und Getränke an, denn „zu einem guten Fußballspiel gehört auch eine richtige Brotzeit‘, so die Meinung der Organisatoren des Spektakels. Der Andrang war bei Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen  riesengroß. 250 Fußballfans fanden in der Sporthalle Platz und die Stimmung war bestens. 

Und so fing alles an: Im Wirtschaftsunterricht von Markus Trost sollten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen einen Businessplan für ein virtuelles Unternehmen erstellen. Eines dieser Teams arbeitete einen geeigneten Vorschlag für eine Agentur für Eventmanagement aus. Dafür mussten sie unter anderem Umfragen auswerten, Statistiken erstellen, Ausgaben berechnen und Einnahmen kalkulieren. Dies gelang so gut und überzeugend, dass sich die gesamte Klasse spontan dazu entschloss, der Theorie Taten folgen.

Bei diesem Public Viewing wurden die Nachmittagsspiele mit Argentinien, Niederlande und Portugal gezeigt.. Auch ein paar technische Probleme konnten die gute Laune nicht trüben. „Was es gibt Schöneres, als gemeinsam Fußball zu schauen“, so die Meinung der Fußballfreunde. 

Markus Trost / Marianne Schmid 

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Diplôme d´études en langue francaise

DELF-Test an der Realschule Oberroning bestanden


 19 Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 9 c, die an der Realschule Oberroning den sprachlichen Zweig gewählt hatten, stellten sich der „DELF-Prüfung, Niveau A 2" und dürfen sich nun auf das Diplôme d´études en langue francaise freuen, das als internationale Sprachprüfung Anerkennung findet.  Alle haben bestanden und in Wort und Schrift bewiesen, dass sie sich in Frankreich in Alltagssituationen verständigen und wichtige Informationen oder kleinere Texte (wie z. B. persönliche Briefe, Emails o. ä.) in Französisch verfassen können. Dafür erhalten sie ein international anerkanntes Diplom vom Institut Français. 
 
Veronika Gmeinwieser war mit 88,5 Punkten die Beste, gefolgt von Veronika Wimbeck (80,5), Lars Keppler (80). Bestanden haben auch Tobias Aigner, Jonas Bauer, Leonard Bäumler, Artur Fitz, Anna-Maria Gaupp, Clemens Graßer, Esma Kaymaz, Juliane Kufer, Teresa Mayer, Nadine Neidhart, Thorsten Rabel, Angelika Reitinger, Abraham Sabadus, Magdalena Scherbel, Johanna Waas und Andreas Westermeier. 
 
Dieses Diplom ist eine nach internationalem Standard erworbene Zusatzqualifikation und kann durchaus bei der Stellensuche von Vorteil sein, vor allem auch, wenn man sich im Ausland bzw. in französischsprachigen Ländern um eine Arbeit bemüht. Das DELF 2010 war der Vorgeschmack auf die Abschlussprüfung. Mit ihr kann gleichzeitig das Diplom für das nächsthöhere Niveau erworben werden.
 
Tanja Tajsich/Marianne Schmid

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Handballturnier 2010

Spannende Spiele

beim Handballturnier an der Realschule Oberroning  


Spannende Spiele mit hohem Einsatz und guten sportlichen Leistungen gab es vor Kurzem beim Handballturnier an der Realschule Oberroning zu sehen. Für die Fünftklässler hieß es zunächst, die Grundregeln für diesen Ballsport zu lernen. Um für die  Wettkämpfe fit zu sein, legten die Schüler mehrere Trainingstage am Nachmittag ein und hatten  ein Ziel vor Augen, das Finale zu erreichen. Logischerweise schafften das nicht alle, dennoch blieb die Motivation und Freude "einfach dabei zu sein" ungebrochen. Das eine oder andere Talent konnte dabei ausfindig gemacht werden. 

Insgesamt beteiligten sich 13 Mannschaften mit je 6 Spielern. Die 5. bis 7. Klassen absolvierten 15 Spiele, die Jahrgangsstufen 8 bis 10 insgesamt 10 Spiele. Im Endspiel des Turniers standen sich  auch die beiden besten Mannschaften gegenüber. 

 

Einige Kolleginnen und Kollegen verfolgten die mit viel Fairness ausgetragenen Spiele. Nach harten Kämpfen, insbesondere mit starkem Einsatz von Maximilian Schmidbauer, Julian Raab, David Kuntze und Balthasar Sabadus, standen schließlich die Gewinner fest. Bei den 5. bis 7. Jahrgangsstufen siegte "Die Windelgang" mit Schülern aus den 7. Klassen, bei den Jahrgangsstufen  8 bis 10. war die Mannschaft "G-Horse mit Schülern der 9. Jahrgangsstufe siegreich. Der Einsatz hatte sich also gelohnt. 
Großen Anteil an dem guten Verlauf hatte Sportlehrer Bernd Gießler,  der  die Spiele vorbereitet hatte und als Schiedsrichter leitete. 

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Tag der offenen Tür - 2010

Schule, wie sie sein soll

Tag der offenen Tür an der Realschule Oberroning

Bewährtes zu verändern erfordert manchmal Mut und wenn der Ausgang unsicher ist kommt etwas Nervenkitzel hinzu.
Insofern war Oberronings Realschulrektor Andreas Dillinger schon gespannt, ob zu seinem Informationsvortrag am Tag der offenen Tür auch Interessenten kommen würden, war doch der Zeitpunkt auf Anregung des Elternbeirates von Mittags um halb eins auf 10 Uhr vormittags vorverlegt worden. Doch die Bedenken erwiesen sich als grundlos. Und die zahlreichen Besucher nutzten natürlich die Zeit nach der Einführung zu einem ausgiebigen Hausrundgang.
Auf diesem Rundgang konnten sie in zahllosen Beispielen erfahren, wie Kinder, Jugendliche und Erwachsene das weite Feld des Bildungserwerbs auf unterschiedlichste und höchst aufregende Art und Weise beackern. Wissenserwerb durch Vergleichen und Auswerten von Daten, wie in Erdkunde und Biologie gezeigt, oder durch das Ausprobieren und Beobachten, wie in Physik und Chemie tatkräftig und alle Sinne überwältigend vorgeführt. Wissenserwerb durch das Umformulieren und Aktualisieren klassischer Sagen, wie es eine Wandzeitung großlettrig, großspurig und wie nicht anders erwartet überparteilich anpries.
Wissenserwerb durch das Erspüren des Gehaltes poetischer Texte, sei es durch Illustration, Neudichtung in alter Form oder gar durch freie Interpretation in einem kurzen Theaterstück wie Beispiele aus dem Deutschunterricht der 7. 8. und 9. Klassen bewiesen. Bildungserwerb durch Üben, mit Computerprogramm oder Kartenspiel wie in der Mathematik, durch Hörbücher und Lesestoff wie in den Fremdsprachen, oder eben durch Einüben von Bewegungsabfolgen, bis aus Schweiß und Mühe Tanz und Ausdruck wird.
Bildungserwerb durch Begegnung mit der Kunst, der bildenden in mannigfaltigen Themen und Techniken, wie man an zahlreichen Exponaten an den Wänden feststellen konnte, oder der Musik, wie der stimmgewaltige Schulchor, die rockige Schulband und die homogenen Flötenklassen hören ließen.
Herzensbildung, neudeutsch Empathie genannt, die sich an einer spontanen Hilfsaktion für die Erdbebenopfer in Haiti genauso manifestierte, wie in den dauerhaften Betreuungen mehrerer Patenkinder durch einzelne Klassen. Dazu kamen die Schülerinnen und Schüler als Akteure des Stücks „Zeige deine Schule“ - als Fremdenführer für Besuchergruppen genauso wie als aufmerksame Gastgeber in der Cafeteria.
Wenn also Eltern und Kinder nach der Informationsveranstaltung das Hausbesichtigt, vielleicht mit Lehrkräften und Schülern gesprochen und eventuell auch noch Brotzeit gemacht hatten, dann gingen sie vielleicht heim und sagten: „Das ist eine Schule, wie sie sein soll.“

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Weihnachtsbasar 2009/2010

Wenn Würstchen dem Regen trotzen

 

Weihnachtsbasar an der Realschule Oberroning


Es gibt viele verschiedene Arten von Regen - der Regen der den Weihnachtsbasar der Realschule Oberroning heimsuchte, war besonders gemein: fein aber penetrant, getrieben von heimtückischen Böen. Das hielt jedoch weder Besucher noch Veranstalter davon ab sich am Basartreiben zu erfreuen. Lediglich die armen Schüler die mit ihren Lehrkräften draußen eine Würstchengrillstation aufgebaut hatten, schauten am Ende ziemlich mitgenommen aus.

Ihre Würstchen hatten sie dennoch bis zum Ende wacker gegrillt und die Besucher scheuten auch den Weg aus dem warmen Schulgebäude in den rauchigen Innenhof nicht, um sich die würzig duftenden Köstlichkeiten zu holen.
Drinnen reihten sich Stände mit dem unterschiedlichsten Angeboten aneinander. Weihnachtskarten konnte man erstehen und Lesezeichen, und man konnte der Schulbibliothek ein Buch schenken und das frisch gekaufte Lesezeichen gleich hineinlegen. Und um nicht mit leeren Händen dazustehen konnte man dann einen Türkranz kaufen oder Gestecke. Außerdem konnte man sich den Magen vollschlagen: Waffeln, Pizzabrötchen, Konfekt, Baumkuchen und Obstspieße, Punsch, orientalischer Kaffee, normaler Kaffee, kalte Getränke, Kuchen und Gebäck. Puh! Zur Erholung und zur Erbauung spielte die Musik, Flötenklassen, der Schulchor und die Schulband lockten mit unterschiedlichsten Weihnachtsrhythmen und -melodien die Gäste in den Musiksaal. Und wer bei Schwester Stefanie ein Los gezogen hatte, konnte sich über einen kleinen oder großen Gewinn freuen. Viele machten das, denn viele waren gekommen. Und wo viele essen und trinken und losen und kaufen, da bleibt auch viel für die Armen. In Brasilien, Zimbabwe und Indien dürfen sich die Bedürftigen wieder über einen ordentlichen Scheck aus Oberroning freuen. Was macht da schon ein leicht verdorbener Magen?

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Omnia mutantur, nihil interit

 

Schulstiftung der Diözese übernimmt Trägerschaft der Oberroninger Schulen

Nach 160 Jahren Schulgeschichte ging eine Ära zu Ende – Übernahmefeier mit Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller

Mit Beginn des neuen Schuljahres ging an den Oberroninger Schulen eine Ära zu Ende. Seit 1. August ist das Bistum Regensburg Träger der bisherigen Haupt- und Realschule der Salesianerinnen. Die Schulen nennen sich nun "Realschule bzw. Hauptschule Oberroning der Schulstiftung der Diözese Regensburg“. Durch die Trägerschaft ist die Klosterschule wirtschaftlich langfristig gesichert. Am vergangenen Freitag wurde der Akt im Beisein von Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller feierlich vollzogen und anschließend zum Stehempfang in der Schule geladen.

Viele Gäste waren in die Sporthalle gekommen,  zuvor hatte Bischof Müller in der Oberroninger Kirche in Konzelebration mit Domkapitular Johannes Neumüller, Dekan Stefan Anzinger und Pfarrer Max Rabl einen Pontifikalgottesdienst gefeiert, der musikalisch von den Musiklehrern der Realschule und dem Schulchor mitgestaltet wurde. Bischof Gerhard Ludwig hob in seiner Predigt die Verdienste der Ordensgründer Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal hervor. Mit der Übernahme in die Trägerschaft würden Geist und Grundordnung der Schule gleich bleiben. "Wir brauchen das Gefühl, in einer Gemeinschaft zu leben, wie in einer guten Familie, die Talente erkennt und entfaltet, damit reife Persönlichkeiten heranwachsen können", sagte er.

Der Festakt in der Schulaula wurde vom Jazzquartett "4motion" eröffnet und vom Schulchor, der Schulband unter der Leitung der Musiklehrer Christian Buchschmid und Claus Hoenke sowie Lehrern und Schülern der Haupt- und Realschule mitgestaltet. Domkapitular Johannes Neumüller, der Direktor der Schulstiftung betonte, dass gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit kirchlicher Schulen besonders wichtig seien. Er blickte voll Dankbarkeit auf die Lebensleistung der Schwestern zurück. "Wenn die Wände Ohren hätten, könnten sie von den 161 Jahren der Salesianerinnen vieles erzählen", sagte er. Diese hätten mit Wehmut ihre Schule, die sie über Jahre hinweg mit Engagement geleitet hatten, der Schulstiftung übergeben, die sich – so hoffe er – damit nicht übernommen habe. Die Schwestern, an der Spitze Sr. Alberta, werden weiter hier wohnen und damit der Schule verbunden bleiben.

"Es ist nicht damit getan, das Türschild bei den Salesianerinnen auszuwechseln", sagte der Ministerialbeauftragte für die Realschulen in Niederbayern Michael Wagner. Eine Ära gehe mit 160 Jahren Schulgeschichte zu Ende, die zu großem Dank gegenüber den Schwestern verpflichte. Sie hätten ihre Lebenskraft für diese Schule eingesetzt und müssten schließlich vieles in weltliche Hände geben. Die neue Herausforderung im Blick könne man sich auf den Weg machen. "Der Lehrplan berücksichtigt nur einen Teil des Menschen", sagte er, "Bildung und Wissen stehen gleichwertig nebeneinander. Die Realschule der Salesianerinnen hat ihren Bildungsauftrag vorbildlich erfüllt". Er dankte dem Bischof, der den Fortbestand dieser Schule gesichert habe, eine Bildungsanstalt für 450 Schülerinnen und Schüler, die vieles zu bieten habe.

Schulrat Reinhard Schikaneder vom Staatlichen Schulamt Landshut sprach von einer herausragenden Hauptschule im Schulamtsbereich Landshut, die auch in Zukunft einen Sonderstatus habe. Durch die Übernahme sei diese Schule, an der die Kinder die bestmögliche Förderung erhielten, gesichert und damit – den Eröffnungssong aufgreifend -  "on the sunny side of the street".

"Die Salesianerinnen setzten Akzente und trugen zu einem Wandel bei, der Frauen eine berufliche Bildung ermöglichte", sagte stv. Landrat Peter Dreier. Oberroning sei eine hochqualifizierte und familiär geführte Schule, die Sozialkompetenz vermittle, attestierte der erste Bürgermeister der Stadt Rottenburg Alfred Holzner. Die kirchliche Schule werde bei den Eltern – trotz Schulgeld – sehr geschätzt, wie sonst ließe sich der große Zulauf erklären.

"Schau niemals nach unten!" Mit diesem Zitat von Dag Hammarskjöld drückte Mitarbeitervertreter Peter Bernklau seine Hoffnung auf eine gute Kooperation aus. Die Elternbeiratsvorsitzenden Michaela Hödl und Siegfried Kaiser wünschen sich eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohle ihrer Kinder.

"Omnia mutantur, nihil enterit: Alles wechselt, nichts geht unter". Mit diesen Gedanken des römischen Dichters Ovid hatte Rektor Andreas Dillinger von der Realschule seinen Ausblick überschrieben. Sorge bereite ihm nicht die Zusammenarbeit mit der Schulstiftung, wohl aber die Veränderungen des Schulwesens in Bayern, wobei man nicht genau wisse, was letztendlich drohe. Rektorin Brigitte Schmid von der Hauptschule konnte von einer Erfolgsgeschichte der Hauptschule berichten, die ihresgleichen suche. Aus einer "Zulieferschule" für die Realschule sei daraus eine selbstbewusste und selbstständige Schule geworden. "Seit 1. August beginnt die Zukunft für eine Hauptschule mit gestärkten Grundfesten", sagte sie. "Das Kloster Oberroning hat vieles schon erlebt, aber unsere Schule ist noch lange nicht tot", legte das "Klosterlied" von Lehrern und Schülern der Hauptschule klar. Oberin Sr. Alberta Winzinger dankte allen im Hause für das bisher Geleistete und wünschte sich, dass dieser Einsatz auch für die Schulstiftung erhalten bleibe.

Marianne Schmid

 

 

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Schulhausrallye in Oberroning

Um den neuen Schülerinnen und Schülern den Einstieg in die neue Schule zu erleichtern, werden sie auch heuer wieder tatkräftig von unseren Tutorinnen und Tutoren unterstützt. Bereits am ersten Schultag veranstalteten diese eine Schulhausführung mit anschließender Schulhausrallye. Alle Kinder waren eifrig bei der Sache, als es darum ging, das neue Schulhaus zu erkunden und dabei knifflige Aufgabenstellungen zu bewältigen. Die erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden mit einer Urkunde für ihren Einsatz belohnt. (siehe Bild)

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Haloween in der 5. Jahrgangsstufe

Schule soll man nicht nur mit Arbeit in Verbindung bringen, sondern auch mit Spielen und Lachen. Aus diesem Grund feierten die  fünften Klassen im Herbst dieses Schuljahres ein turbulentes Halloweenfest. Um dabei auch die richtige Atmosphäre zu schaffen, wurden die Klassenzimmer von den Tutorinnen und Tutoren passend dekoriert und die Gesichter der Fünftklässler richtig gruselig geschminkt. So ausgestattet konnte dann auch der eigentliche Spielenachmittag beginnen. Mit viel Spaß und lautem Gejohle wurden Wettbewerbe veranstaltet, Tänze aufgeführt und Kürbisse gezeichet. Als Höhepunkt der Veranstaltung gab es dann auch noch ein ganz tolles Buffet – bestehend aus blutigen Fingern und Blut(orangen)saft. Diese Stärkung konnten alle – Tutoren, Fünftklässler und natürlich auch die beteiligten Lehrer – gut vertragen.

 

Katrin Egger


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Langstreckenfrühstück

Dass Milch  nicht aus der Tüte kommt weiß jedes Kind. Aber woher kommen unsere Nahrungsmittel tatsächlich und wie gesund sind sie wirklich?

Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse im Mai dieses Jahres. Mit dem Ziel eine klassenübergreifende Ausstellung zu gestalten, wurde ein typisch europäisches Frühstück analysiert. Anhand der Produktbeispiele Orangensaft, Butter, Brot, Joghurt, Honig, Nuss-Nougatcreme, Tee und Milch war recht schnell klar, dass die Produktion und die Vermarktung von Nahrungsmitteln längst nicht mehr an regionale oder nationale Grenzen gebunden sind. Im Gegenteil: die ganze Welt deckt unseren Tisch.

Aber was bedeutet das tatsächlich für uns und unsere Umwelt? So haben zahlreiche, für uns ganz alltägliche Nahrungsmittel, von der Herstellung bis zum Verkaufsregal bereits eine sehr weite Reise hinter sich. Im Zuge umfangreicher Recherchen haben unsere Kinder festgestellt, welche Auswirkungen der Energieaufwand für Transport und Konservierung tatsächlich hat. Dabei wurde ihnen bewusst, dass Frühstücken durchaus mit Umweltschutz und Fairen Handelsbedingungen zu tun hat. In diesem Sinne wurde dann auch versucht ein typisches „Langstreckenfrühstück“ in ein „Kurzstreckenfrühstück“ umzuwandeln. Die Ergebnisse haben gezeigt, wie einfach aktiver Umweltschutz für jede und jeden von uns sein kann. Darüberhinaus reflektierten die Schülerinnen und Schüler über globale Zusammenhänge und die Verantwortung für unser aller gesellschaftliches und soziales Umfeld.

 

Katrin Egger, Christiane Lehmann


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